Wieso Immobilien?

Published by

on

Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

Wir haben unzählige Assetklassen zur Auswahl, wenn wir uns dazu entscheiden, mit dem Investieren zu beginnen. Es gibt Aktien und Anleihen, unter anderem ETFs und REITs, Start Up Investments und Kryptowährungen, sowie Metalle und Rohstoffe und natürlich Immobilien. Aber was macht Immobilien zu einer so vorteilhaften Assetklasse? Wieso lohnen sich Immobilien finanziell so besonders?

Immobilien gelten aus mehreren Gründen als attraktive Investition und besonders rentabel:

01 | STABILE WERTEENTWICKLUNG

Immobilien gelten allgemein als sichere Anlage und ermöglichen ganz ausgezeichnete Renditen und Veräußerungsgewinne. Natürlich kann im Umkehrschluss nicht geschlussfolgert werden, JEDES Immobilieninvestment sei ein sicheres oder gar gutes Investment, denn es müssen auch die richtigen Immobilien mit der richtigen Finanzierung gekauft werden. Die Risiken müssen vor jedem Kauf abgewogen werden. Historisch gesehen haben Immobilien jedoch eine tendenziell stabile Wertentwicklung gezeigt. Obwohl es regionale Schwankungen geben kann, steigen die Preise im Allgemeinen langfristig.

02 | FREMDKAPITALNUTZUNG UND HEBELWIRKUNG

In dem wir uns Geld von der Bank leihen, schützen wir nicht nur unsere Liquidität, wir machen auch vom sogenannten Fremdkapitalhebel gebrauch: Wir erhalten nicht die Rendite von unserem eingesetzten Kapital, sondern zusätzlich von dem der Bank. Die Hebelwirkung erlaubt uns also eine Rendite auf das gesamte eingesetzte Kapital. Bei entspannten Marktverhältnissen und einer ausreichenden Bonität kann der zehnfache Betrag des Eigenkapitals bei der Bank als Darlehen geliehen werden.

Photo by Laura Tancredi on Pexels.com
03 | KONTINUIERLICHES PASSIVES EINKOMMEN

Eine vermietete Immobilie kann regelmäßige Mieteinnahmen generieren, die die laufenden Ausgaben und Verbindlichkeiten übersteigen. So kann ein positiver Cashflow entstehen. Durch die Möglichkeit Daueraufträge einzustellen, können die meisten Aufgaben automatisiert werden. Natürlich gibt es auch Phasen, wie den Ankauf, Verkauf, Vermietung und Sanierung und der dich, deine Zeit und Geld aktiv einbringen musst, sofern du Aufgaben nicht an Dritte outsourced und selbst dann sind Immobilien nie 100-prozentig passiv. Das Tagesgeschäft jedoch läuft meist ohne dein tägliches Zutun und du musst nicht mehr eins-zu-eins Zeit gegen Geld für eine konstante Einnahmequelle tauschen.

Photo by Oleksandr P on Pexels.com
04 | INFLATIONSSCHUTZ

IImmobilien sind physische Vermögenswerte, die im Gegensatz zu finanziellen Anlagen wie Bargeld oder Anleihen, nicht so stark von der Geldentwertung betroffen sind. Ihr Wert ist oft an den tatsächlichen Vermögenswert gekoppelt. In Zeiten steigender Preise steigen oft auch die Immobilienwerte und Mietpreise. Außerdem: Auch dein Darlehensbetrag verliert mit steigender Inflation an Wert. Und das ist auch der Grund, warum Menschen mit vielen Assets in Krisenzeiten noch vermögender werden.

05 | STEUERVORTEILE

Steuervorteile spielen eine bedeutende Rolle bei der Rentabilität von Immobilieninvestitionen. Sie können die Rendite steigern, indem sie die Steuerlast des Investors reduzieren und das verfügbare Einkommen erhöhen. Einige der wichtigsten Steuervorteile für Immobilieninvestitionen umfassen: Abschreibungen von Gebäuden, Erwerbskosten, Sanierungen und den Steuerfreien Gewinn beim Verkauf nach der zehnjährigen Frist und Steuerliche Abzüge bei Werbungskosten, Versicherungen, Verwaltungskosten, Grundsteuer und verringerte Steuern auf Kapitalgewinne.

Selbstverständlich gibt es auch Negatives zu Immobilieninvestitionen und deren Rentabilität anzuführen. Für die meisten überwiegen die Vorteile jedoch die Nachteile.