Damit du binnen weniger Augenblicke einen guten Deal erkennen kannst, ist die Auswahl eines Investitionsstandortes essentiell. Dabei ist eine Standortanalyse, sowie die Berücksichtigung deiner Umstände und deine Investitionsstrategie wichtig.

Das erste Kriterium für mich ist damals, vor dem Kauf meiner ersten Immobilie, die Entfernung gewesen bzw. die Anfahrtszeit. Der Standort sollte nicht weiter als 2 Stunden entfernt liegen und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, also eine gute Verkehrsanbindung haben.
Neben vielen weiteren Kriterien war mir ein Bevölkerungs-zuwachs oder zumindest eine -stagnation wichtig. Bremen ist eine große Stadt und hat eine Auswahl an verschiedenen Hochschulen und eine Mehrzahl von großen Arbeitgebern. Zudem hat Bremen eine schöne Altstadt, was eine gute Voraussetzung ist, für eine wachsende Werteentwicklung. Minuspunkte hat die hohe Arbeitslosenquote verursacht.
Alles in allem ist Bremen eine B-Lage. Das heißt, dass sowohl der Cashflow, als auch der Wertezuwachs stabil ist und die Risiken sich in Grenzen halten. Ich setzte dabei auf vereinzelte Stadtteile, die sich besonders gut entwickeln, aber noch nicht zu teuer sind.
Ein kleiner Reminder an dieser Stelle: Den perfekten Standort gibt es nicht. Zumindest habe ich ihn noch nicht gefunden.
Langfristig gesehen ist es empfehlenswert auch an anderen Standorten zu investieren, um ein Klumpenrisiko zu vermeiden und den Bestand zu diversifizieren. Dabei ist es jedoch wichtig, erst Experte*in für einen Standort zu werden, bevor du investiert und likale Entwicklungen im Blick zu halten. Dies ist sehr Zeitintensiv und begrenzt die Anzahl deiner Standorte stark. Auch hier ist weniger also häufig mehr.
